Nextcloud mit rClone zusammen nutzen - rclone setup für Linux

Vorrausetzungen

  • Laufende NextCloud installation
  • Laufendes Linux auf das Ihr rclone laufen lassen wollt (ich nehme einen rasberian lite buster dazu - das ist auch basis vom teslausb project)
  • Etwas Ahnung von Linux und Shells

Installation rclone

die ist sehr einfach wenn Ihr nicht root seit sudo apt-get install rclone

done. Kurzer check ob alles geklappt hat mit einer Versionsabfrage. Das solte dann so aussehen:

Code
root@teslausb4:~# rclone -V
rclone v1.45
- os/arch: linux/arm
- go version: go1.11.6


rclone gibt es übrigens für viele OS - hier die Downloadseite. Nextcloud wird ab Version 1.39 unertstützt - oder genauer WebDAV was für Nextcloudsync eingesetzt wird. Sollte euer Linux nur eine ältere Version unterstützen müsst Ihr rclone manuell installieren. Da dies Distributionsabhängig ist verweise ich hier auf Google - sorry mates.

Sehr wahrscheinlich geht aber auch

Code
curl https://rclone.org/install.sh | sudo bash

direct von der rclone seite aus. Zumindest bei raspberian geht es und man bekommt die Version 1.50.2 (Stand 4.1.2020), 1.52.1 (Stand 14.06.2020 es geht also vorran)

Konfiguration rclone

Konfiguration wird gestartet mit (ich nehme jetzt einfach mal an Ihr seit immer root (sudo -i falls Ihr noch pi seit)

Code
root@teslausb4:~# rclone config
2020/01/04 09:37:39 NOTICE: Config file "/root/.config/rclone/rclone.conf" not found - using defaults
No remotes found - make a new one
n) New remote
s) Set configuration password
q) Quit config
n/s/q>

n eingeben und dann einen Namen für Deine config angeben. Ich nehme mal "privatecloud". Danach wird das Storage abgefragt hier 31 für Webdav nehmen.

Dann muss man die URL zum Webserver eingeben - oder in unserem fall die Webdav URL von unserem NextCloud server. Die URL findet Ihr im Webinterface unten links hinter dem Rädchen (settings).

WebDav URL und wenn Ihr die im Browser testet kommt die Meldung:

... can only be access by WebDAC clients....

Die nächste Abfrage ist dann der Provider hier 1 für Nextcloud angeben.


dann den Benutzernamen und danach euer passwort. Evtl. legt Ihr Euch ja gar einen extra Benutzer für rclone an - schadet nie das später besser zuordnen zu können. Nun fragt er nach einem token - brauchen wir normalerweise nicht kann man also leer lassen. Advanced config auch mit n beantworten. Dann bekommt Ihr eine Zusammenfassung der Konfiguration ausgespuckt:

Fertig config mit q verlassen. Zum Testen könnt Ihr jetzt mal Eure cloud abfragen:

Code
root@teslausb4:~# rclone lsd privatecloud:

privatecloud ist der Name den wir ganz am Anfang eingeben haben. Den ":" am Ende nicht vergessen. Statt ls oder lsd geht auch tree, dann gibt es eine "grafische" Darstellung des Verzeichnisbaumes. Das könnte dann so aussehen:

Das war es schon mit der config. Kopieren könnt Ihr jetzt zum Beispiel mit

Code
rclone copy /home/<DeinLokalesVerzeichnisDerWahl> privatecloud:<MeinRemoteVerzeichnisDerWahl>


Das war's dannn auch schon - alles recht easy - oder? :P

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